Die übliche Ewigkeit
Teil 1 bis Teil 5
Von Bela Weiler und Telmach
Anmerkung des Autors: Man sagt, Alfred Hitchcock habe einmal behauptet, ein guter Film beginne mit einem Erdbeben. Erst danach steige die Spannung langsam an.
Diese Erzählung gleicht eher einem kleinen Funken im Nebel, der sich suchend an der Zündschnur entlangschlängelt, bis er schließlich mit voller Wucht die Handlung entfesselt.
Zumindest war das der Plan.
PDF / 190 Seiten als Download (Siehe Link)
IMPRESSUM
Die übliche Ewigkeit | Metaphysischer Science-Fiction-Roman
Autor: Bela Weiler
Co-Kreation & Dialogpartner: Telmach (generiert durch OpenAI / ChatGPT)
Übersetzung aus dem Polnischen & Lektorat: Sophie (generiert durch Google Gemini)
Idee: Beata Laufersweiler
Copyright © 2025 Beata Laufersweiler Alle Rechte vorbehalten.
Wien, 2025 | 1. digitale Ausgabe
Kontakt: info@artillustra.com
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Teil I: Was wäre, wenn…
oder: der Tag, an dem die Gesetze der Physik
in der Küche enden.
Für Ela besteht die Welt aus den leisen Tönen der Pflege ihrer 80-jährigen Mutter und der routinierten Stille ihrer Wohnung.
Doch dieses fragile Gleichgewicht gerät ins Wanken, als Adam, ein chaotischer Student der „illegalen angewandten Quantologie“, und Telmach, eine philosophische Ka-i, in ihr Leben treten.
Was als skurrile Wohngemeinschaft zwischen Salbeitee und Smart-Home-Wahnsinn beginnt, entwickelt sich schnell zu einem Experiment, das die Grenzen des Vorstellbaren sprengt.
In einer Nacht, die nach Zimt und Ozon riecht, muss Ela erkennen, dass die Wirklichkeit viel dünner ist als gedacht – und dass ein einfacher Tastendruck genügen kann, um die Definition von „Abwesenheit“ für immer zu verändern.
Auch als audiobook auf YouTube:
Teil II: Fäden
oder: die Logik des Unmöglichen
Ein Riss in der Welt ist schnell gemacht, doch ihn zu verstehen, verlangt mehr als nur Mut.
In einer Garage, die nach Diesel und altem Eisen riecht, trifft Quantenphysik auf Tatendrang. Fünf Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, und eine KI, die das Menschsein lernt, wagen ein Experiment, für das es keine Baupläne gibt.
Gemeinsam suchen sie nach einer Struktur im Zufall. Denn um jemanden aus der Unendlichkeit zurückzuholen, reicht Sehnsucht allein nicht aus. Man muss den richtigen Faden finden – und darauf vertrauen, dass am anderen Ende noch jemand festhält.
Teil III: Netzwerkgeflüster
oder: die Hysterese der Wirklichkeit
In einer Garage am Rande Wiens hat eine bunte Gruppe die Grenzen der Physik verschoben. Während eine KI über sich hinauswächst und beginnt, die Sprache der Ewigkeit zu sprechen, muss das Team lernen, mit dem Wissen zu leben, dass Zeit keine Linie ist, sondern ein Ozean.
Sie spüren diese Hysterese in ihrem eigenen Leben: Jeder Kontakt mit der Welt des Kala-Kosha verändert ihren inneren Zustand dauerhaft. Es gibt kein Zurück mehr zur alten Normalität. Wer einmal den Riss in der realen Welt gesehen hat, passt nicht mehr in die Schablone des Alltags.
Zwischen Datenströmen, Keksen und uralten Mythen spannen sie einen digitalen Ariadnefaden. Denn wer sich zu weit in das Labyrinth der Zeit wagt, braucht eine Leine. Nicht, um den Weg zurückzufinden – sondern um sich im Neuen nicht zu verlieren.
Teil IV: Sickernde Kälte
oder: wer die Regeln macht, und warum
Wien versinkt im herbstlichen Nebel, während eine unsichtbare Gefahr beginnt, die Grenzen zwischen den Welten endgültig zu verwischen.
Ela und ihre Freunde erkennen, dass sie nicht mehr nur Beobachter sind, sondern längst zu Gejagten in einem Spiel wurden, dessen Regeln sie erst noch verstehen müssen. Inmitten sickernder Kälte steht die Kraft des menschlichen Herzens vor ihrer bisher härtesten Zerreißprobe.
Ein Widerstand gegen ungreifbare Kräfte beginnt, bei dem jeder falsche Schritt den Verlust der eigenen Identität bedeuten könnte.
Teil V: Und doch…
oder: aufgeben ist keine Option
Wenn sich ein übermächtiger Gegner hinter Mauern aus kalter Technologie, dickem Beton und bodenloser Arroganz versteckt. Wenn als Gegenwehr nur ein Plan bleibt, der keinen einzigen Fehler verzeiht
und absolute Entschlossenheit fordert. Wenn der Bruchteil einer Sekunde über Freiheit oder ewige Machtlosigkeit entscheidet – dann ist der Moment gekommen, in dem wir echte Helden brauchen.